DATEV EU-Vorsteuervergütung

Erstattung von im EU-Ausland gezahlter Umsatzsteuer

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Nur über das Online-Portal des Bundeszentralamts für Steuern lässt sich die EU-Umsatzsteuererstattung beantragen. Das ist dabei zu beachten.

Illu eines Zeitungsjungen

Ein im Inland ansässiges Unternehmen, das Umsatzsteuer im EU-Ausland gezahlt hat, kann die Rückerstattung nur über das Online-Portal des Bundeszentralamts für Steuern (BZSt) beantragen.

Das Programm EU-Vorsteuervergütung für Unternehmen unterstützt die Datenübermittlung an das Bundeszentralamt für Steuern. Bereits erfasste Buchungen lassen sich durch Anbindung an die DATEV-Rechnungswesen-Programme übernehmen. Beim Buchen eines vorsteuervergütungsrelevanten Belegs über die Soforterfassung lassen sich weitere antragsrelevante Daten eingeben. Länderspezifische Informationen helfen, den Antrag für das entsprechende Land fehlerfrei zu stellen.

Via Massendatenschnittstelle lassen sich mehrere Vorsteuervergütungsanträge gleichzeitig ans BZSt schicken. Dadurch müssen keine Einzelanträge gestellt werden. Die Anträge können länderübergreifend und direkt aus dem Programm gestellt werden, ohne gesondertes Einloggen in das Online-Portal des Bundeszentralamtes für Steuern (Mein BOP).

Zertifikat für die EU-Vorsteuervergütung frühzeitig beantragen

Um die Massendatenschnittstelle zu nutzen, wird ein gültiges BOP-Zertifikat benötigt. Anwender müssen sich dazu beim Online-Portal des Bundeszentralamtes für Steuern (Mein BOP) registrieren. Dieser Vorgang kann mehrere Wochen in Anspruch nehmen – daher sollte dafür ausreichend Zeit eingeplant werden. Erstattungsanträge aus dem VZ 2017 müssen bis spätestens 30. September 2018 über das Online-Portal des BZSt eingereicht werden. Achtung: Der 30. September fällt in diesem Jahr auf einen Sonntag!

Weitere Informationen

Text: Simone Jahn, Rechnungswesen/Steuern, DATEV eG

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