CeBIT 2017

Industrie 4.0 dringt zunehmend in alle Verästelungen vor

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Die CeBIT bringt Unternehmen der IT-Branche miteinander in Kontakt. Aber nicht nur die. Mit Blick auf Trends wie Industrie 4.0 kommen verstärkt Besucher und Aussteller von außerhalb der Branche.

 

Felix Bopp, Gründer und Geschäftsführer der timeBuzzer GmbH aus Kassel, Halle 11 Stand C 20/9

Als Besucher waren wir schon oft auf der CeBIT – aber natürlich noch nicht für und mit unserem Unternehmen timeBuzzer. Gegründet haben mein Partner und ich unser Start-up im vergangenen Sommer. Unsere patentierte Zeiterfassung, bestehend aus einer Software und unserer Eingabehardware, dem „Buzzer“, läuft seit einigen Monaten bei zahlreichen Kunden im Testbetrieb. Mit unserem Stand auf der CeBIT gehen wir nun offiziell auf den Markt.

Wir haben uns beim Bundeswirtschaftsministerium um die Teilnahme auf dessen Gemeinschaftsstand in der Start-up-Halle 11 beworben und freuen uns sehr, dass das erfolgreich war. Unsere Zielkunden sind Freelancer, Agenturen, Steuerberater, Anwälte, Unternehmen von KMU bis in den Konzernbereich. Daher versprechen wir uns von der CeBIT viele Kontakte zu potenziellen Partnern und Kunden sowie über die Präsenz auf dem Ministeriumsstand einige Aufmerksamkeit.

Es wird einige Pressetermine und Veranstaltungen geben. Wir haben ein paar Termine mit Interessenten im Voraus vereinbart. Die übrige Zeit wird einer von uns Geschäftsführern immer am Stand sein, während der andere durch die Hallen geht, um mit Unternehmen ins Gespräch zu kommen und timeBuzzer vorzustellen. Das Schöne für uns ist: Anders als viele Aussteller haben wir ein Produkt zum Anfassen. Für unseren Stand haben wir ein Terminal, an dem Interessenten timeBuzzer ausprobieren können. Das geht auch mit dem Notebook an anderen Ständen. Wir freuen uns schon, es auf der CeBIT zu zeigen.

Die timeBuzzer GmbH aus Kassel wurde 2016 von den beiden Geschäftsführern Christoph Radler und Felix Bopp gegründet und bietet bislang ausschließlich Testkunden seine patentierte Zeiterfassungslösung im Probebetrieb an. Deren reguläre Auslieferung und Angebot wird mit der diesjährigen CeBIT beginnen.

Dipl.-Ing. Christof Langer, geschäftsführender Gesellschafter der kiwiw Systems GmbH aus Norderstedt, Halle 5 Stand F38

Wir werden dieses Jahr zum dritten Mal auf der CeBIT vertreten sein, wie schon bisher auf einem Gemeinschaftsstand, diesmal dem der WTSH-Wirtschaftsförderung und Technologietransfer Schleswig-Holstein GmbH. Dafür sprechen aus unserer Sicht das geringere Budget und der weniger hohe Aufwand für die Messeorganisation. Als kleines Unternehmen ist das für uns die beste Möglichkeit. Und natürlich ist auf einem solchen Gemeinschaftsstand auch immer viel los: Termine, Presse, Politik.

Wir haben ein paar Termine vereinbart. Ansonsten sprechen meine Mitarbeiter und ich – wir wechseln uns ab und werden mit im Schnitt anderthalb Personen am Stand sein – Besucher an und werden auch selbst über die Messe zu anderen Ständen gehen. Kunden besuchen, potenzielle Kunden und Partner ansprechen. Als Plattform ist die CeBIT für uns genau richtig, auch wegen ihres zunehmenden Fokus auf B2B, vor allem die Themen Industrie 4.0 und Internet of Things, die bereits in den vergangenen Jahren die Messe bestimmt haben.

Hierzu haben wir eine Digitalisierungsplattform für Prozesse in Unternehmen jeder Branche und Größe entwickelt und patentiert, mit denen sich Schnittstellen und Prozesse bis in die feinsten Verästelungen hinein abbilden und managen lassen. Das kann jede Art von Prozess sein in jedem Bereich des Unternehmens – individuell konfiguriert oder voreingestellt, über eine Cloud-Lösung oder LAN. Wir erwarten, wie in den vergangenen Jahren auch, hier auf der Messe eher Partner finden zu können als Neukunden. Die haben wir bisher noch nicht über die CeBIT erreicht – da lassen wir uns aber gern auch positiv überraschen.

Die 2013 gegründete kiwiw System GmbH entwickelt und vertreibt mit ihren sieben Mitarbeitern eine patentierte modulare Digitalisierungsplattform und Cloud-Lösung für Prozesse in Industrie 4.0 und Internet of Things für Unternehmen aller Branchen.

Dennis Rathjen, Vertriebsverantwortlicher der OCULD Solutions GmbH aus Berlin, Halle 11 Stand D46/2

Wir haben unser Unternehmen 2015 gegründet und ein Programm für sichere, verschlüsselte Kommunikation per Mail, Chat und Projektplanung entwickelt. Die Sicherheit wurde in einem Penetration-Test durch Evolution Sec, Europas größtes Labor für solche Hackerangriffe, verifiziert. Damit stellen wir auf der CeBIT erstmals UWORK.X der breiten Öffentlichkeit vor. Auf unserem Stand in Halle 11 werden wir mit vier unserer insgesamt acht Mitarbeiter vor Ort sein. Unsere Ziele für die CeBIT sind, neben interessanten Presse- und Mediengesprächen, neue Kontakte zu Wirtschaftsunternehmen zu knüpfen.

Unser Produkt ist etwas für alle Unternehmen, die mit sensiblen Informationen oder Daten umgehen. Je größer das Unternehmen ist, desto bewusster ist es sich in der Regel der Datenschutz- und Sicherheitsproblematik. Aber unser Produkt ist auch etwas für kleinere Unternehmen: den Grafikdesigner, der ein Logo entwickelt und auf Vertraulichkeit bedacht ist, ebenso wie den Rechtsanwalt, Steuerberater oder Arzt, der mit sensiblen Mandanten- oder Patientendaten umgeht. Unser Programm ist nicht nur komplett in Deutschland entwickelt worden, sondern es befinden sich auch sämtliche Server und Daten in Deutschland.

Bei der OCULD Solutions GmbH aus Berlin entwickeln acht Mitarbeiter sichere Kommunikationslösungen für Unternehmen und den privaten Bereich. UWORK.X ist eine Plattform, die Mail, Chat und Aufgabenplanung sowie zukünftig Audio-/Videotelefonie und Onlinemeetings verbindet.

Eric Herrmann, Verantwortlicher für Marketing bei der O.R Lasertechnologie GmbH in Dieburg, Halle 5 Stand B26

Wir sind dieses Jahr zum ersten Mal auf der CeBIT vertreten. Es geht uns vor allem darum, unsere Produkte in Szene zu setzen und viele Kontakte zu potenziellen Kunden herzustellen. Das können wir als Juniorpartner auf dem Stand unseres ERP-Dienstleisters Asseco Solutions. Zusammen wollen wir ganz im Sinne von Industrie 4.0 zeigen, wie die direkte Maschinenanbindung per BIF funktioniert, also wie sich ein 3D-Metall-Drucker, der ORLAS CREATOR von OR LASER, direkt aus einem ERP-System heraus ansteuern lässt. Zudem steht die Nachverfolgung von Fahrzeugbauteilen im Fokus. Zu diesem Zweck wird zusätzlich ein Laserbeschrifter von OR LASER mit der ERP-Lösung verbunden. In Zusammenarbeit mit dem ERP-System ist der Laser in der Lage, selbst kleinste Komponenten in Echtzeit zu bearbeiten und mit einer individuellen Markierung zu versehen. So können einzelne Bauteile schnell identifiziert und zurückverfolgt werden.

Stellvertretend für diese Prozesse gravieren wir auf der CeBIT Matchbox-Autos ganz individuell für die Besucher am Stand. Interessant für die Kunden von Asseco Solutions ist es, dass quasi aus dem ERP-System heraus der Produktionsprozess gestartet und damit ein nahtloser Informationsfluss gewährleistet wird, welcher die Überwachung des gesamten Produktionsprozesses inklusive der Korrektur von Bearbeitungsparametern zulässt.

Die Teilnahme an der CeBIT ist für OR LASER eine Premiere. Wir sind gespannt auf die Resonanz der Besucher auf den von uns in Zusammenarbeit mit Asseco Solutions gebotenen Ansatz. Während der Messetage werden wir mit zwei bis drei Mitarbeitern am Stand sein, darunter Kundenberater ebenso wie technische Ansprechpartner. Sie freuen sich schon auf zahlreiche Besucher. Parallel zur CeBIT werden wir noch auf der IDS in Köln, der Messe für den Dentalbereich, mit einem Stand vertreten sein und dort unsere Produkte für den Dentalmarkt präsentieren.

Die O.R. Lasertechnologie GmbH wurde 1997 von Yhushua Resnik und Uri Resnik gegründet. Das Ziel der 70 Mitarbeiter in Deutschland sowie in weltweit sechs Niederlassungen ist es, einem breit gefächerten Kundenkreis neue Anwendungen in der Lasermaterialbearbeitung und innovative Konzepte der Lasertechnologie zur Verfügung zu stellen. Das Produktspektrum umfasst neben dem 3D-Druck von Metallen auch Laserschweißen, Laserauftragschweißen/Oberflächenverarbeitung, Lasermarkieren, -gravieren und -tiefengravieren, Laserschneiden und Laserhärten.