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Prozesse und Produkte durch die Digitalisierung verbessern

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Social Media, Industrie 4.0 und Internet der Dinge sind in aller Munde. Zwar geht es dabei oft um US-Konzerne, aber auch deutsche Unternehmen im Mittelstand forcieren ihre Digitalisierung. TRIALOG.tv zeigt ein faszinierendes Beispiel für digitale Innovation aus dem Handwerk.

Trialog TV Digitalisierung Enterprise Resource Planning Umsatzsteuer Corporate Fashion CloudDie USA vorneweg, und Deutschland ist abgehängt? Von wegen. Google, Amazon und Co. mögen die Aufmerksamkeit auf sich ziehen und sicherlich faszinierende Dienstleistungen bieten – aber den Digitalisierungszug verpasst haben die Unternehmen hierzulande deshalb keineswegs. Nicht nur, dass Industrie 4.0 und Internet der Dinge maßgeblich von deutschen Konzernen geprägt sind. Auch kleine und mittlere Betriebe ergreifen verstärkt die Chancen der Digitalisierung, vor allem zum Verbessern ihrer Prozesse. Laut Eurostat, so berichtet „handwerk magazin“, gehört der digitale Datenaustausch im Mittelstand bereits vielerorts zum Alltag. So nutzte etwa über die Hälfte der kleinen und mittleren Unternehmen im Jahr 2015 Softwarepakete für das Enterprise Resource Planning (ERP), das ist in der Europäischen Union der unangefochtene erste Platz. Auch beim Datenaustausch im kaufmännischen Bereich, etwa mit dem Steuerberater, setzten die Firmenchefs zunehmend auf Digitalisierung.

Beispiel für erfolgreiche Digitalisierung im Mittelstand

Genauso wichtig ist natürlich, dass digitale Technologie genutzt wird, um neue Produkte oder Dienstleistungen zu entwickeln. Hier schreiben gerade kleine Unternehmen Erfolgsgeschichten, beispielsweise der Sattlermeister Tom Büttner aus Dresden. Er hat als Ersatz für Wegwerfschablonen einen digital gesteuerten Pferderückenabbilder erfunden. Die Form eines Tieres wird mit einem handlichen 3D-Scanner erfasst, sein patentiertes Gerät – ein fein justierbares Metallgestell – kann sie anhand der Daten perfekt reproduzieren. Auf der naturgetreuen Nachbildung wird der zu bearbeitende Sattel platziert, er kann schnell exakt angepasst werden. Das spart nicht nur Zeit und Kosten, sondern erlaubt auch eine deutliche räumliche Ausweitung des Geschäfts, wie Büttner in der aktuellen Ausgabe von TRIALOG.tv berichtet. Dank seiner Erfindung muss er nicht mehr persönlich zu jedem Kunden fahren und den Pferderücken selbst ausmessen. Mithilfe des Scanners können Reitlehrer oder Osteopathen diese Aufgabe übernehmen und die Daten zum Anpassen des Sattels digital nach Dresden schicken. Dass Büttner in der Buchführung ebenfalls auf Digitalisierung setzt und so jederzeit Zugriff auf die aktuellsten von seinem Steuerberater aufbereiteten betriebswirtschaftlichen Kennzahlen hat, versteht sich von selbst. Digitalisierung, das zeigt der Beitrag in TRIALOG.tv eindrucksvoll, geht nicht am Mittelstand vorbei, sondern verändert ihn gerade massiv, und zwar im positiven Sinn.

Tipps zur Anmeldung von Patenten und Marken

Solche Ideen gilt es aber nicht nur zu haben, sondern auch zu schützen und gegen Nachahmer zu verteidigen. Erst dann kommen Unternehmer auf ihre Kosten. Wie genau sie sich die Rechte an einer Erfindung sichern können, erklärt ein weiterer Beitrag in TRIALOG.tv. Zudem geht es in der aktuellen Ausgabe um Imagevorteile durch sympathische Corporate Fashion oder Social Service über die DATEV-Community, wo Fragen zu Steuerthemen oder Software mit anderen Nutzern besprochen werden können.

Viele spannende Beiträge auch im Printmagazin

Vielleicht sind Sie aber mehr der Papiertyp – jemand, der abends nach der Arbeit am Computer gerne noch in einem Magazin blättert und seinen Horizont erweitert. Dann empfehle ich Ihnen, die Printausgabe von TRIALOG mit noch mehr Themen zu lesen. Im Internet können Sie ein PDF anschauen, die gedruckte Version kann Ihr Steuerberater für Sie bestellen.