Bürohund

Vierbeiner im Büro hält gesund und produktiv

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Wachhunde auf dem nächtlichen Firmengelände sind nichts Ungewöhnliches. Aber auch als treue Seele des Betriebs können die Vierbeiner eine wichtige Rolle spielen. Der Firmenhund hat einiges für sich. Darüber sollte ruhig mal nachgedacht werden.

Vor einiger Zeit haben wir hier mal eine Lanze für die Katze an sich gebrochen. Die bringt nämlich neben dem Wellness- und Glücksfaktor auch handfeste gesundheitliche Vorteile mit sich. Tatsächlich lässt sich für Hunde – mit Ausnahme des fehlenden Schnurrens – ganz Ähnliches in Sachen Gesundheits- und Glückswirkung sagen. Außerdem verbessern Hunde im Büro nachweislich die Arbeitsleistung der Mitarbeiter. Zu diesem Ergebnis kam zumindest kürzlich eine Studie einer US-Tierklinik.

Hunde im Betrieb erhöhen Bewegung und Kontakt

Klar, Gassigehen in der Mittagspause hält gesund. Es bringt uns an die frische Luft, verschafft uns mit etwas Glück die nötige Portion Licht und gibt uns die Möglichkeit, kurz Kraft zu tanken, was wiederum die Arbeitsproduktivität positiv beeinflusst. Außerdem reduziert die eine oder andere Kuscheleinheit zwischendurch den Stress bei den Mitarbeitern. Und – das erlebe ich häufig bei den Hundehaltern, die auf der Wiese bei uns um die Ecke ihre Vierbeiner ausführen: Mit Hund kommen man sofort mit seinen Mitmenschen ins Gespräch – das wiederum kann ebenfalls helfen, das Klima im Unternehmen zu verbessern. Ähnlich dem Girl’s und Boy’s Day hat der Tierschutzverband daher schon vor einiger Zeit eine Art Dog’s Day eingeführt, an dem die Vierbeiner mal ins Büro reinschnuppern sollen. Es gibt sogar bereits einen Verband, der den Hund im Büro zur Burn-out-Prophylaxe empfiehlt.

Aber die Tiere müssen natürlich gesund sein

Wenn Sie also nicht gerade Allergiker sind beziehungsweise in Ihrem Betrieb beschäftigen oder ein Hightechlabor höchster Hygienestufe betreiben, sollten Sie mal darüber nachdenken, ob Sie Ihren Hundehaltern nicht signalisieren könnten, dass die Vierbeiner bei Ihnen gern gesehen sind. Natürlich unter gewissen Voraussetzungen – es muss passen und darf nicht stören. Aber da werden Sie Ihr Unternehmen, die Situation und gegebenenfalls Ihre Kunden am besten einzuschätzen wissen.

Natürlich sollte die Sache vorher mit der Belegschaft besprochen werden oder zumindest mit den Beschäftigten, die der Hundezutritt betreffen würde. Manch einer mag vielleicht keine Hunde riechen, andere haben eventuell Angst. Ganz wichtig: Vereinbaren Sie mit jedem, der seinen Vierbeiner mitbringen will, dass vorher ein Tierarzt grünes Licht gegeben hat – Krankheitsprävention, Wurmkur & Co. sollten selbstverständlich sein. Tipps, wie Sie den Firmenhund dann am besten einarbeiten, finden Sie hier.