TRIALOG.TV

Eine Einigung ist meistens besser als ein Urteil

NEUER KOMMENTAR
Beitrag teilen

Rechtsstreitigkeiten dauern oft lange und sind teuer. Eine gute Alternative zur Konfliktlösung ist die Mediation. Deren Vorteile erfahren Sie in der aktuellen Ausgabe von TRIALOG.TV. Außerdem geht es um die unterschätzten Auswirkungen der Minijobreform von 2012 und des Mindestlohns.

Mediation Schiedsgericht Qualitaetsmanagement Minijobs Mindestlohn TRIALOG

 

Dem Thema konnte man in den vergangenen Monaten kaum ausweichen: Alle paar Tage gab es in den Zeitungen oder Nachrichtensendungen etwas Neues über TTIP, also die Gespräche über ein Handelsabkommen zwischen der EU und den USA. Oder über CETA, das Pendant mit den Verhandlungspartnern EU und Kanada. Im Zentrum der Berichterstattung – und der öffentlichen Kritik – standen die Klauseln zum Investitionsschutz. Sie sehen die Schlichtung von Streitigkeiten durch Schiedsgerichte vor. Die Kritiker meinen, demokratische Staaten mit klaren Rechtssystemen sollten keine Gerichte abseits bestehender Strukturen dulden. Sie fürchten Mauscheleien, Absprachen, die Aushöhlung der staatlichen Justiz. Die Befürworter sagen, so schlimm werde es schon nicht kommen. Und sie verweisen darauf, dass Schiedsgerichte in der Wirtschaft seit langem dabei helfen, komplizierte Verfahren einigermaßen zügig und fair durchzuziehen.

Haben Sie schon mal an Mediation gedacht?

Für internationale Handelskonflikte zwischen Staaten oder mit Konzernen kann ich das nicht beurteilen. Im Kleinen sind Konfliktlösungen außerhalb des klassischen Rechtssystems durchaus überlegenswert – wenn beide Seiten sich freiwillig dazu bereit erklären. Ich denke hier weniger an klassische Schiedsgerichte, die zwar abseits des staatlichen Systems laufen, aber trotzdem nach der Verhandlung mit einem „privaten“ Richterspruch enden. Ich meine die Schlichtung oder Mediation, bei der die Vertragspartner versuchen, unter Moderation eines neutralen Dritten gemeinsam eine Lösung zu finden. Oft lassen sich Konflikte auf diesem Weg schneller und preiswerter beilegen als im Gerichtssaal – und die Beteiligten können weiter zusammenarbeiten, weil Unstimmigkeiten einvernehmlich geklärt wurden. Wie genau das funktioniert und was weitere Vorteile sind, ist im TRIALOG.TV zu sehen.

TRIALOG.TV liefert wertvolle Informationen

Hilfreich sind auch die anderen Themen in der neuen Ausgabe von TRIALOG.TV. Es geht unter anderem um die Möglichkeiten, durch ein Qualitätsmanagement-Audit die Abläufe im Betrieb weiter zu verbessern. Da Firmenchefs durch den täglichen Aufenthalt im Unternehmen quasi betriebsblind sind, sollten ihnen externe Berater mit einer objektiven Sichtweise regelrecht die Augen öffnen. Außerdem wird erklärt, warum durch das Auslaufen der Übergangsfristen für die Minijobreform von 2012 und die Einführung des gesetzlichen Mindestlohns ab Anfang 2015 gleich von zwei Seiten viel Arbeit auf die Personalabteilung zukommt.

Viele interessante Beiträge auch im Printmagazin

Vielleicht sind Sie aber mehr der Papiertyp – jemand, der abends nach der Arbeit am Computer gerne noch in einem Magazin blättert und seinen Horizont erweitert. Dann empfehle ich Ihnen, die Printausgabe von TRIALOG mit noch mehr Themen zu lesen. Im Internet können Sie ein PDF anschauen, die gedruckte Version kann Ihr Steuerberater für Sie bestellen.